Frau schläft im Bett auf weißem Kissen und Bettdecke

Welcher Härtegrad passt zu deiner Matratze – weich, mittelfest oder fest?

Wenn du auf der Suche nach einer neuen Matratze bist, gehört der Härtegrad zu den wichtigsten Entscheidungskriterien. Die richtige Matratzenhärte ist entscheidend, damit deine Matratze sowohl komfortabel als auch stützend ist. Doch welcher Härtegrad ist der richtige für dich?

Bei JYSK unterteilen wir unsere Matratzen in vier verschiedene Härtegrade: weich, mittelfest, fest und sehr fest. Welcher Härtegrad am besten passt, ist sehr individuell und hängt unter anderem von deinem Körperbau und deinen persönlichen Vorlieben ab.

Als grobe Orientierung kannst du jedoch dein Körpergewicht heranziehen:

Eine weiche Matratze ist die richtige Wahl, wenn du 70 Kilogramm oder weniger wiegst.

Eine mittelfeste Matratze eignet sich ideal für Personen mit einem Körpergewicht zwischen 70 und 85 Kilogramm.

Eine feste Matratze ist ideal für Personen mit einem Körpergewicht zwischen 85 und 95 Kilogramm.

Eine sehr feste Matratze ist die richtige Wahl für Personen, die mehr als 95 Kilogramm wiegen.

Warum ist der Härtegrad wichtig?

Wenn du auf der Seite auf einer Matratze liegst, sollten Nacken und Wirbelsäule in einer geraden Linie liegen. Das bedeutet, dass deine Matratze Nacken, Rücken und Lendenbereich gerade genug stützen sollte – aber nicht zu stark. Gleichzeitig sollte sie Schultern und Hüfte einsinken lassen, wenn du auf der Seite liegst – aber eben nicht zu tief.

Wenn du beispielsweise 70 Kilogramm wiegst und auf einer festen oder sehr festen Matratze liegst, die deinen Körper kaum einsinken lässt, kann es passieren, dass Hüfte und Schultern die Wirbelsäule unnatürlich durchbiegen. Eine weiche Matratze hingegen erlaubt den richtigen Einsinkwinkel von Hüfte und Schultern, sodass die Wirbelsäule optimal ausgerichtet bleibt.

Bei einem Gewicht von 95 Kilogramm auf dem Rücken kann eine weiche Matratze dazu führen, dass du zu tief einsinkst und die Wirbelsäule durchhängt. Eine sehr feste Matratze gibt in diesem Fall die passende Unterstützung für den Rücken.

Komfortzonen, Komfortschichten und Profilierung

Allein das Körpergewicht als Orientierung für den richtigen Härtegrad deiner Matratze reicht oft nicht aus. Es gibt weitere Faktoren, die den Schlafkomfort entscheidend beeinflussen. So passt sich beispielsweise eine Schaummatratze gut an den Körper an und vermittelt ein angenehmes Einsinkgefühl.

Viele Matratzen verfügen über Komfortzonen, die bestimmte Bereiche deines Körpers gezielt unterstützen – zum Beispiel Kopf, Schultern, Lendenbereich, Hüfte und Beine. Die Zonen variieren in ihrer Festigkeit, um beispielsweise zusätzliche Lendenstütze oder eine weichere Schulterzone zu bieten. Durch die gezielte Unterstützung einzelner Körperbereiche verbessern Komfortzonen den gesamten Liegekomfort, fördern eine gesunde Schlafposition und reduzieren Druckpunkte.

Einige Matratzen besitzen zudem bis zu fünf Komfortschichten, die das Liegegefühl und die Einsinktiefe der Matratze bestimmen. Eine Komfortschicht besteht aus einem spezifischen Schaumstoff, der bestimmte Eigenschaften hat. So passt sich z. B. AIR-Memory-Schaum präzise an den Körper an, lässt ihn angenehm einsinken und verteilt das Gewicht gleichmäßig, wodurch Muskeln und Gelenke entlastet werden. Eine Latex-Komfortschicht sorgt hingegen für ein reaktionsfreudiges, federndes Liegegefühl. In Kombination schaffen diese Schichten eine maßgeschneiderte Unterstützung.

Bei JYSK findest du Matratzen, die sowohl Komfortzonen als auch Komfortschichten kombinieren. Zusammenspiel und Aufbau beeinflussen, wie gut du in die Matratze einsinkst – und letztlich, wie erholsam du schläfst.

Komfortzonen und Komfortschichten sind besonders wichtig, wenn es darum geht, eine Matratze zu finden, die optimal zu deiner Schlafposition passt. Mit Schlafposition ist die Haltung gemeint, in der du einzuschlafen beginnst. Als Faustregel gilt:

  • Seitenschläfer sollten eine Matratze wählen, die genügend Einsinkraum für Schultern und Hüfte bietet.
  • Rückenschläfer benötigen eine Matratze, die den Lendenbereich ausreichend unterstützt.

Mit dem richtigen Härtegrad und der passenden Matratzenkonstruktion liegst du komfortabler, schläfst schneller ein und wachst am Morgen erholter auf.

Materialien

Auch die Materialien einer Matratze haben großen Einfluss auf das Liegegefühl und den Komfort. Unterschiede in der Konstruktion von Betten und Matratzen können dazu führen, dass eine Matratze fester oder weicher wirkt, als man zunächst erwartet.

Beispielsweise gibt es Unterschiede zwischen den verschiedenen Schaumarten: Manche passen sich schneller an den Körper an, andere benötigen etwas mehr Zeit. Solche Faktoren beeinflussen direkt, wie du den Härtegrad deiner Matratze wahrnimmst.

Auch verschiedene Federsysteme wirken unterschiedlich und sorgen für verschiedene Arten von Komfort und Festigkeit.

  • Taschenfedern bewegen sich unabhängig voneinander, wodurch mehr Komfortzonen entstehen, die deinem Körper gezielt Unterstützung und tiefen Liegekomfort bieten.
  • Bonnellfedern hingegen bieten nicht denselben gezielten Komfort und die gleiche Einsinktiefe wie Taschenfedern.

Die Art der Federung in deiner Matratze hat daher einen erheblichen Einfluss auf den Härtegrad und das Liegegefühl deines Bettes.

Die Wirkung eines Toppers

Topper werden nicht in Härtegrade wie Federkern-, Boxspring- oder Schaum-Matratzen unterteilt. Dennoch kann ein Topper, der auf eine reguläre Matratze gelegt wird, das Liegegefühl deutlich verändern.

Hast du beispielsweise eine sehr feste Matratze, kannst du das Liegegefühl mit dem passenden Topper weicher gestalten – und umgekehrt.

Um herauszufinden, welche Matratze für dich ideal ist, lies gerne unsere weiteren Ratgeber oder besuche deine lokale JYSK-Filiale. Dort kannst du verschiedene Matratzen und Topper ausprobieren und erhältst individuelle Beratung, um die richtige Matratze basierend auf deiner Schlafposition und deinen persönlichen Vorlieben zu finden.

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